HEIMANN Barbár 2016 0,75 Szekszárd PDO

HEIMANN Barbár 2016 0,75 Szekszárd PDO

Preis:
CHF 39
Unsere Meinung

Barbár ist der Spitzenwein des Weingutes. Name und Vorgeschichte kommen aus dem Herzen Zoltán Heimanns. Als die Musik des weltberühmten ungarische Komponisten Béla Bartók einmal als barbarisch beschrieben wurde, hat er als Antwort sein Allegro Barbaro komponiert. Diese eklektische Klavierstück harmonisiert hervorragend mit dem Wein Barbár: er ist stark und hat viel zu sagen, bleibt aber dabei elegant, sehr vielfältig und lebhaft.

 „Wir haben uns verändert, deshalb hat sich auch der Barbár verändert“, sagt Zoli. „Das Ziel ist die Feinabstimmung. Es war immer so lebhaft wegen der Kékfrankos, während das Tannat des Báti-Kereszt die ernsten Säuren und Tannine in die Mischung bringt. Die neue Komponente ist der Cabernet Franc des ein Hektar großen Weinguts Gyöngyszem. Der Ausbau der Fässer wurde kürzer und nach dem Mischen in Tanks bis zur Abfüllung ausgebaut. Der Barbár ist unser Kind. Das Konzept wurde am Anfang formuliert und dieses Kind schreibt seitdem seinen Kurs “, ergänzt Zoltán Heimann Snr.

Marke: Heimann Pince
Produktnr.: heibar16
Verfügbarkeit: Vorrätig
Heimann Pince
Weinkeller und Weinregion

Heimann

Nach dem Ende der Türkenherrschaft über Ungarn wurden im 18. Jahrhundert Siedler aus Südwestdeutschland mit königlichen Prämien angeworben, um den Bevölkerungsrückgang in vielen Gegenden auszugleichen. Diese „Donauschwaben“ brachten eine hohe Weinkultur, Arbeitslust und Fleiß mit. Sie bepflanzten die verlassenen Weinberge neu und verliehen dem Handel neuen Schwung. Die Familie Heimann hat schwäbische Wurzeln, sie bewirtschaftet heute 21 Hektar und stellt 130.000 Flaschen pro Jahr her. Die Heimanns leben und arbeiten seit zehn Generationen, seit 1758, in Szekszárd.

Ihr Ziel besteht darin, natürliche Weine zu erzeugen, wozu vor allem Reben gebraucht werden, die aus den besten Lagen kommen und unter Einhaltung strengster Anforderungen angebaut werden. Den kalifornischen Trend wollen sie vermeiden. Sie sind der Auffassung, dass die Zukunft in Szekszárd nicht den süßlichen hochkonzentrierten Superextrakten gehört, sondern den leichten und eleganten Rotweinen. Sie wollen süffige, harmonische, reife und vibrierende Weine herstellen. Der Mode wollen sie nicht folgen und so kommt es, dass die Spitzencuvées der Heimanns immer noch auf Blaufränkisch basieren, während inzwischen auch schon im Weinbaugebiet Szekszárd die Bordeaux-Blends aus Cabernet und Merlot als große Weine gelten.

Um dies zu erreichen wird modernste Technologie angewandt, dennoch versucht die Familie hinsichtlich der Arbeitsvorgänge in Richtung Manufaktur zu gehen. Den Holzwannen wird eine immer größere Bedeutung beigemessen und jeder Wein kommt auch ins Holzfass. Das gesellschaftliche Engagement von Zoltán Heimann wurde 2011 auf der deutschen Artvinum-Gala in Stuttgart mit dem Preis „Europäischer Weinexperte des Jahres“ anerkannt.

Szekszárd

Im 3. Jahrhundert wurde aufgrund der Anordnung des Römischen Kaisers Marcus Aurelius Probus damit angefangen, in der Nähe von Szekszárd Weinreben anzubauen. Der Aufschwung der Provinz war dem in Pannonien geborenen Kaiser eine Herzensangelegenheit, er ließ Weinreben anbauen und veranlasste auch seine Veteranen dazu, in der Landwirtschaft tätig zu werden. Die mit der Landnahme im 9. Jahrhundert hierherkommenden Magyaren befanden sich erwiesenermaßen bereits im Besitz der „Wissenschaft“ des Weinbaus und der Weinherstellung, als sie sich im Karpatenbecken niederließen.

In der Zeit der Türkenherrschaft hat sich neben den Weißweinreben auch die Rotweinrebe etabliert. Den zu Recht berühmten Kadarka dieses Weinbaugebietes haben die vor den Türken fliehenden Serben hierher gebracht. Laut zahlreichen Quellen haben die Türken trotz des Verbots des Alkoholkonsums im Islam den Wein in unterschiedlicher Form zu sich genommen, manche von ihnen waren sogar Weinbergbesitzer.

Nach dem Aufstand von Franz Rákóczi II. fingen die Gutsherren an hier anstelle der Serben deutsche Siedler anzusiedeln, die neben Rotwein – mit kürzerer Maischegärung – auch Roséwein und Schillerwein erzeugten und anfingen, zur Alterung der Weine Fässer zu benutzen. Wegen der Reblaus nahm ein intensiver Rebstockhandel mit Frankreich seinen Anfang, als dessen Folge die damals noch kaum bekannten französischen Weinsorten Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Merlot und Pinot Noir hier angepflanzt wurden. Die Donau übt auf das Klima des Weinbaugebietes Szekszárd eine besonders wichtige Wirkung aus. Die Wasseroberfläche wirft die Sonnenstrahlung zurück und die Wassermassen mäßigen die Wirkungen der extremen Temperaturänderungen.

Eigenschaften

Eigenschaften

Wein Daten
Weingut Weingut Heimann
Weinregion Szekszárd
Farbe Rot
Charakter Trocken
Jahr 2016
Produzent
Auszeichnungen Challenge International du Vin 2009 Gold, Europäischer Weinexperte des Jahres 2011, Decanter World Wine Awards 2012 Gold, VinAgora International Wine Competition 2013 Gold, Gault&Millau Winery of the year 2016
Traubensorte
Traubensorte Merlot, Cabernet Franc, Tannat, Kékfrankos
Analyse
Flaschengrösse 0,75 l
Alkoholgehalt 14%
Servieren
Trinktemperatur 15 - 18 ºC
Zu Speisen Hervorragend zu Gerichten aus Wildfleisch, Schwein und Rind sowie zu Zartbitterschokolade.

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