Kreinbacher Birtok

kreinbacher estate nagy-somlo

Kreinbacher

József Kreinbacher hat 2002 sein Weingut gegründet und die ersten Flächen auf dem Schomlauer Berg gekauft. Seit 2003 werden die Rebflächen ständig neu bepflanzt sowie der Weinbau- und Weinproduktionsbetrieb weiterentwickelt, um das Terroir so genau wie möglich zum Ausdruck bringen zu können. Sie sehen es als ihre Mission an, die außerordentlichen Fähigkeiten von Schomlau durch hochwertigste Qualitätsweine darzustellen.

Das Weingut bewirtschaftet heutzutage 40 Hektar, erntet auf weiteren 20 Hektar und stellt 80.000 Flaschen im Jahr her.

Zu den Flächen des Weinguts Kreinbacher gehören die ausgezeichneten Lagen unter den Basaltorgeln. Die Hauptrebsorten sind Lämmerschwanz, Furmint, Welschriesling und Lindenblättriger.

Die Weine sind von hervorragender Qualität und werden unter Anwendung modernster Weinbau- und Produktionstechnologie auf der Grundlage von soliden Humanressourcen erzeugt. Unzählige nationale und internationale Preise nennen sie ihr Eigen.

Weinbaugebiet Nagy-Somló

Auf dem Schomlauer Berg begann man bereits in der Römerzeit damit, auch in wirtschaftlich bedeutendem Maße Weinreben anzubauen. Dieses Weinbaugebiet wurde dadurch zu einem der bedeutendsten Weingebiete des Landes, dass König Stephan I. der Heilige an dem Bach Torna ein Benediktinerkloster für Nonnen gründete und dem Kloster die Anbaugebiete auf dem Schomlauer Berg schenkte.

Der Schomlauer Berg ist eine Rebfläche für Weißweine, die am meisten verbreitete Sorte ist der Welschriesling neben den typischen Schomlauer Sorten wie dem Lämmerschwanz (juhfark), dem Furmint (furmint), dem Lindenblättrigen (hárslevelű) und dem Traminer (tramini). Laut Experten kann der Lämmerschwanz allein in Schomlau seine höchste Qualität erreichen, deshalb gilt er als das Flaggschiff des Weinbaugebietes.

Die Mehrheit der Weinkonsumenten erachtet den Lämmerschwanz als den Wein für die Hochzeitsnächte, wodurch seine Popularität natürlich noch erhöht wird. Diese Geschichte geht auf das 18. Jahrhundert zurück, die Schomlauer Weine waren nämlich unentbehrlicher Ambrosia für das Haus Habsburg und die Höfe des Hochadels. Sie und die Mitglieder der anderen europäischen Dynastien haben oft Schomlauer Wein getrunken, um die Zeugung eines Jungen bzw. die Bewahrung ihrer Männlichkeit sicherzustellen.

Der Schomlauer Berg war früher ein aktiver Vulkan, er ist mit Basalt bedeckt und es sieht häufig so aus, als ob der Weinstock direkt aus dem Basalt emporwüchse. Der schwarze Basalt absorbiert die Wärme tagsüber und strahlt sie in der Nacht gleichmäßig zurück. So sind die Weinreben ununterbrochen von Wärme umgeben, was auf das Reifen der Trauben einen günstigen Einfluss ausübt. Der durch die Verwitterung des mineralreichen Basaltes entstandene ausgezeichnete Nährboden und die gleichmäßige Wärme tragen zur Einzigartigkeit und Qualität des Schomlauer Weins bei.