Nyakas

nyakas winery etyek-buda

NYAKAS

"Unser Weingut liegt in der Etyek-Buda-Weinregion, in einer winzigen Siedlung am Fuße des Nyakas-Hügels, die den einfachen Namen "Tök" trägt (was auf Ungarisch "Kürbis" bedeutet). Wir beschäftigen uns hauptsächlich mit der Herstellung von frischen, reduktiven Weißweinen, die reich an duftenden Essenzen und Aromen sind. Derzeit produzieren wir Trauben auf 187 Hektar (88% weiße und 12% rote Trauben), unsere Verarbeitungskapazität beträgt 14.000 hl Wein und wir haben eine Lagerfläche von 470 m². Unsere Weine erreichen vor allem das Maximum ihrer Eigenschaften und ihres Bouquet in einer reduzierten Umgebung."

Etyek-Buda

"Etyek, der Weingarten von Budapest"

Aufgrund des relativ windigen Klimas mit wenig Niederschlag und viel Sonnenschein und des lössigen, kalksteinhaltigen Bodens ist es die Bestimmung dieses Gebiets, charaktervolle Weinsorten hervorzubringen. Kein Wunder, dass auf diesem Gebiet schon in der Römerzeit Weinreben angebaut wurden, die Traditionen des heutigen Weinbaus gehen aber bis ins 18. Jahrhundert zurück.

Nach der Türkenherrschaft wurden 112 deutsche Familien zwischen 1720 und 1770 in der Gemeinde angesiedelt, die die verwüsteten Felder beackerten, die Wälder rodeten und in einigen Jahrzehnten die Landwirtschaft aufblühen ließen. Die deutschsprachige Bevölkerung hat das Einweich-Verfahren zur Rotweinherstellung und die Rebsorte Portugieser unter den Rotweinrebsorten etabliert.

Nach der Reblauskatastrophe fingen die Weinbauern an, diejenigen westlichen Rebsorten anzubauen, die sich gut an die örtlichen ökologischen Gegebenheiten anpassen konnten und in deren aus ihnen hergestellten Weinen die einzigartigen Charakteristika der Weinbaufläche Etyek-Buda entdeckt werden konnten. So wurde es Ende des 19. Jahrhunderts und Anfang des 20. Jahrhunderts damit begonnen, die Rebsorten Welschriesling, Graumönch, Sauvignon Blanc bzw. den in dem Weinbaugebiet bedeutenden Chardonnay anzubauen.

Die Gegebenheiten des Weinbaugebietes werden oft mit denen der Champagne verglichen, worauf auch Joseph Törley aufmerksam wurde, der um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert mit den hiesigen Rebsorten als Grundlage seiner Sektkellerei zu Weltruhm verhalf.