Szeremley Huba

weingut szeremley badacsony

HUBA SZEREMLEY

Das Weingut Szeremley ist eines der Weingüter, das am meisten zum Ruhm des ungarischen Weins beiträgt, indem es die jahrhundertelangen Traditionen und Modernität vereinigt und dadurch das Weinbaugebiet wieder auf die Weltkarte der Weingegenden gesetzt hat.

Das Familienweingut von Huba Szeremley stellt seine besonderen, als Hungarika berühmten Weine auf einer Fläche von 115 Hektar her. Nur hier sind die Sorten Zeus und Blaustengler mit weiblicher Blüte zu finden, welche seit mehreren Jahrhunderten als Berühmtheiten des Gebiets Badacsony gelten, und das männliche Staubpaar Budai Zöld sowie der Szemelt Rizling (Gerebelter Riesling), ein Verschnitt aus Welschriesling und Riesling.

Der einzigartige Charakter der Weine ergibt sich aus dem vulkanischen Basalt und dem durch den Plattensee bestimmten Mikroklima. Das Sonnenlicht reift hier die Weinrebe dreifach: nicht nur „von oben“, sondern auch „von unten“, da die Rückseite der Blätter in dem vom Wasserspiegel des Sees zurückgeworfenen Licht badet; der schwarze Basalt gibt die Wärme der Sonne in der Nacht wieder ab und verleiht den Weinen somit einen typisch vulkanischen Badacsony-Charakter.

Aufgrund der hohen Mineralität und der schönen Säuren weisen sogar die trockensten Weine in Badacsony eine besondere Extrakt-Süße, Weichheit und Abgerundetheit auf und verfügen über ein einzigartiges Reifepotenzial.

Internationale Erfolge: Challenge International (Bordeaux), Vinitaly (Verona), Riesling du monde (Strasbourg), Vinalies (Paris), Mondial (Brüssel), Grand Prix (Weinsalon Hamburg), IWSC (London).

Badacsony

Das Weinbaugebiet Badacsony erstreckt sich am Nordufer des Plattensees in der Umgebung des Badacsony-Berges, der vulkanischen Ursprungs ist. Die austretende Basaltlava lagerte sich auf der damaligen Erdoberfläche, nämlich dem Sediment des Pannonischen Meeres, ab, schützte dies auf diese Weise vor der zerstörerischen Kraft der nachfolgenden Jahrmillionen und bildete die aus der Ebene herausragenden herrlichen Basaltkegel, welche Zeugenberge genannt werden.

Diese Hänge gelten seit der Römerzeit, genauer seit der Regierungszeit von Kaiser Probus, als Weinlagen von hervorragender Qualität; aus dem 3. Jhdt. stammt die Weinbaugebietsbezeichnung Vinea Pannoniae Nobilis Districtus - eine der ältesten Herkunftsbezeichnungen Europas.

Im Mittelalter gelangte der Großteil der Weinberge in den Besitz der Kirche. Der Badacsonyer Wermut erwarb sich im 18.-19. Jhdt. einen dem Tokajer vergleichbaren Ruf.

Die Weine des Badacsony sind typischerweise körperreich, feurig und süffig. Traditionelle Weinherstellung und Alterung in Stückfässern sind für das Gebiet charakteristisch. Aufgrund der Nähe des Plattensees genießen die südlichen Lagen auch noch das von der Wasseroberfläche zurückgeworfene Licht, wodurch ein recht günstiges Mikroklima entstanden ist.

Mengenmäßig fällt stellt der Welschriesling den größten Anteil, in guten Jahrgängen kann er länger am Rebstock reifen und als „szemelt rizling“ (gerebelter Riesling) verkauft werden. Auf größeren Flächen sind noch die Rebsorten Grauer Mönch, Traminer, Muskat-Ottonel, Riesling und auch Chardonnay zu finden. Der Kéknyelű (Blaustengler), ein einst für die Region typischer Wein, ist infolge der Frostschäden in den 80er Jahren stark zurückgegangen, erlebt aber heutzutage eine Renaissance und wird in naher Zukunft wieder zum Aushängeschild unter den Weinen von Badacsony werden.