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Der Begriff Terroir gehört zu den zentralen, aber auch am häufigsten missverstandenen Begriffen der Weinwelt. Er beschreibt, warum ein Wein aus einer bestimmten Region genau so schmeckt, wie er schmeckt – und warum derselbe Rebstock an einem anderen Ort einen völlig anderen Wein hervorbringen kann. Terroir steht für Herkunft, Identität und Einzigartigkeit im Wein.
Das Wort Terroir stammt aus dem Französischen und leitet sich von terre (Erde, Boden) ab. Ursprünglich bezeichnete es landwirtschaftliche Flächen und deren Eigenschaften. Im Weinbau hat sich der Begriff weiterentwickelt und steht heute für das Zusammenspiel aller natürlichen und menschlichen Faktoren, die den Charakter eines Weins prägen.
Terroir erklärt, warum Weine trotz identischer Rebsorten, ähnlicher Vinifikation und moderner Kellertechnik nicht austauschbar sind, sondern ihre Herkunft widerspiegeln.
Terroir ist kein einzelnes Element, sondern ein komplexes Zusammenspiel mehrerer Faktoren, die gemeinsam den Stil eines Weins formen.
Der Boden beeinflusst Wasserhaushalt, Nährstoffversorgung und Wurzelentwicklung der Rebe. Unterschiedliche Bodentypen prägen Struktur und Mundgefühl des Weins:
Der Boden wirkt nicht aromatisch im direkten Sinne, beeinflusst aber maßgeblich Textur, Säure und Balance.
Das Klima bestimmt, wie Trauben wachsen und reifen. Es beeinflusst Zuckerbildung, Säurestruktur und Aromatik:
Temperaturverlauf, Sonnenscheindauer und Niederschlag prägen den Stil einer ganzen Weinregion.
Auch kleinste Unterschiede innerhalb einer Region spielen eine Rolle:
Diese Faktoren erklären, warum Weine aus benachbarten Lagen dennoch deutlich unterschiedlich schmecken können.
Terroir ist nicht nur Natur. Auch der Mensch spielt eine zentrale Rolle und ist ein integraler Bestandteil des Terroir-Gedankens:
Dieses über Generationen gewachsene Wissen verbindet natürliche Voraussetzungen mit handwerklicher Erfahrung. Terroir ist somit Natur und Kultur zugleich.
Weine mit starkem Terroir-Bezug zeichnen sich häufig durch folgende Merkmale aus:
Solche Weine erzählen eine Geschichte über ihren Ursprung und entwickeln oft mit Reife zusätzliche Komplexität.
Moderne Kellertechnik kann Weinfehler vermeiden und Präzision erhöhen. Dennoch bleibt Terroir entscheidend. Je weniger ein Wein technisch „überformt“ wird, desto stärker tritt seine Herkunft in den Vordergrund. Deshalb legen viele Winzer heute Wert auf:
Terroir wird dabei bewusst sichtbar gemacht, nicht versteckt.
Terroir erklärt, warum Herkunft beim Wein eine zentrale Rolle spielt. Wer Terroir versteht:
Terroir macht Wein spannend, vielfältig und individuell.
Terroir beschreibt die Einzigartigkeit eines Weins durch seine Herkunft. Boden, Klima, Lage und menschliches Handwerk formen gemeinsam Charakter, Struktur und Identität eines Weins.
Wer Terroir versteht, versteht Wein – nicht als industrielles Produkt, sondern als Ausdruck von Herkunft, Natur und Kultur.