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Prosecco: Der prickelnde Charme Italiens im Glas
Prosecco ist mehr als nur ein Schaumwein – er ist ein Symbol für Leichtigkeit, Lebensfreude und italienisches Lebensgefühl. Dieser elegante, spritzige Wein stammt aus Norditalien und hat sich in den letzten Jahren zu einem der beliebtesten Schaumweine weltweit entwickelt. Ob als stilvoller Aperitif, als Zutat für Cocktails wie den berühmten Aperol Spritz oder als Begleiter zu leichten Speisen – Prosecco ist vielseitig, erschwinglich und herrlich erfrischend.
In diesem Artikel erfährst du alles Wissenswerte rund um den italienischen Schaumwein: von den Rebsorten über die Herstellungsmethoden bis hin zu den wichtigsten Prosecco-Regionen und Geschmacksrichtungen. Perfekt für alle, die Prosecco besser verstehen und bewusst genießen möchten.
Was ist Prosecco?
Prosecco ist ein italienischer Schaumwein, der überwiegend aus der Glera-Traube gewonnen wird. Er stammt traditionell aus den Regionen Venetien und Friaul-Julisch Venetien und zeichnet sich durch seine frische Säure, feine Perlage und Aromen von Apfel, Birne, Zitrusfrüchten und weissen Blüten aus.
Im Gegensatz zum französischen Champagner, der oft komplexer und teurer ist, punktet Prosecco mit zugänglichem Geschmack und einem leichteren Stil, was ihn zur idealen Wahl für entspannte Anlässe macht.
Die Glera-Traube – Herzstück des Prosecco
Die Glera-Traube ist eine alte Rebsorte, die seit Jahrhunderten in Norditalien kultiviert wird. Sie liebt das kühle Klima und die hügeligen Lagen der Region, was zu einer optimalen Reifung und aromatischen Intensität führt.
Typische Merkmale der Glera-Traube:
- Fruchtige Aromen: Apfel, Birne, Zitrus
- Florale Noten: weisse Blüten, Akazie
- Frische, lebendige Säure
- Leichter bis mittlerer Körper
Wie wird Prosecco hergestellt?
1. Charmat-Methode (Tankgärung)
Die Charmat-Methode, auch bekannt als Metodo Martinotti, ist das gängigste Verfahren zur Herstellung von Prosecco. Dabei erfolgt die zweite Gärung nicht in der Flasche, sondern in grossen Drucktanks. Dies bewahrt die fruchtige Frische des Weins und ermöglicht eine effiziente und kostengünstige Produktion.
Vorteile:
- Frischer, fruchtiger Charakter
- Günstiger als Champagner
- Perfekt für leichten, unkomplizierten Genuss
2. Traditionelle Methode (Flaschengärung)
Einige hochwertige Proseccos, auch „Metodo Classico“ genannt, werden wie Champagner in der Flasche vergoren. Diese Variante ist seltener, aber deutlich komplexer – mit Noten von Hefe, Brioche oder Toast, die durch längeren Kontakt mit der Hefe entstehen.
Prosecco-Qualitätsstufen: DOC und DOCG
Seit 2009 ist „Prosecco“ ein geschützter Herkunftsname mit zwei offiziellen Qualitätsstufen:
- Prosecco DOC (Denominazione di Origine Controllata):
Umfasst ein größeres Anbaugebiet in Venetien und Friaul – gute Qualität, hohe Produktionsmenge, zugänglicher Preis. - Prosecco DOCG (Denominazione di Origine Controllata e Garantita):
Höchste Qualität, strenger kontrolliert. Nur Weine aus den renommierten Regionen Conegliano-Valdobbiadene und Asolo dürfen diesen Status tragen.
Wichtige Prosecco-Regionen
Conegliano-Valdobbiadene DOCG
Das Herzstück der Prosecco-Produktion! Diese hügelige Gegend bietet ideale Bedingungen für die Glera-Traube. Hier entstehen elegante, feinperlige Proseccos mit mineralischem Charakter. Besonders bekannt: Prosecco Superiore DOCG.
Asolo DOCG
Etwas kleiner, aber ebenso hochwertig. Die Weine aus Asolo gelten als feiner, eleganter und blumiger. Ein Geheimtipp für Kenner!
Prosecco DOC
Grösseres Gebiet, das mehrere Provinzen abdeckt. Die Weine sind preislich attraktiv, dabei frisch und unkompliziert – ideal für den Alltag.
Prosecco-Stilrichtungen nach Süßegrad
Je nach Restzuckergehalt unterscheidet man vier Hauptstile:
- Brut: Sehr trocken (unter 12 g/l Zucker) – ideal für Aperitifs und Fans von trockenem Schaumwein.
- Extra Dry: Leicht süsser (12–17 g/l), harmonisch und beliebt. Der Klassiker für jede Gelegenheit.
- Dry: Spürbar süsser (17–32 g/l), gut zu Desserts oder asiatischen Gerichten.
- Demi-Sec: Sehr süss (über 32 g/l), fast wie ein Dessertwein.
Wann und wie Prosecco genießen?
Ob beim Brunch, zum After-Work-Aperitif oder bei einer feierlichen Gelegenheit – Prosecco passt immer. Seine Leichtigkeit und die feine Perlage machen ihn zum perfekten Begleiter für:
- Antipasti, Tapas, Sushi
- Sommerliche Salate oder leichte Pastagerichte
- Fruchtige Desserts
- Cocktails wie Bellini, Hugo oder Spritz
Serviert wird er am besten gut gekühlt bei etwa 6–8 °C in einem schmalen Sektglas oder Weissweinglas.
Fazit: Warum Prosecco so beliebt ist
Prosecco bietet die perfekte Mischung aus Genuss, Leichtigkeit und Eleganz – und das zu einem erschwinglichen Preis. Dank seiner Vielfalt an Geschmacksrichtungen und Qualitätsstufen ist für jeden Anlass und Geschmack der passende Prosecco dabei.
Ob pur genossen oder in einem Cocktail: Prosecco verleiht jedem Moment einen Hauch von italienischem Dolce Vita.